Diskussion um den Zusammenhang von Patriarchat und Kapitalismus
- Eva Cyba (2010): „Patriarchat: Wandel und Aktualitaet“ (Exzerpt)
- Ursula Beer (2010): „Sekundaerpatriarchalismus: Patriarchat in Industriegesellschaften“ (Exzerpt)
--> beide Texte in „Frauen in Bewegung“ (2010) (Reader des bundesweiten SDS-Seminars zu Feminismus 2010)
- Frigga Haug (2001): Geschlechterverhaeltnisse (Im Historisch-Kritischen Wörterbuch des Marxismus)
- Heidi Hartmann (1981): Marxismus und Feminismus. Eine unglückliche Ehe (USA), Teil I, II, III
- Frigga Haug: Geschlechterverhältnisse sind Produktionsverhältnisse. Über die unglückliche Ehe von Feminismus und Marxismus; Interview in Radio Z (Nürnberg), 15 min
Neoliberale Vereinnahmung der Frauenbewegung
- Nancy Fraser (2009): Feminismus, Kapitalismus und die List der Geschichte
Intersektionale Perspektiven2
- Birgit Rommelsbacher (2008?): Ausgrenzung und Emanzipation
Kritik (neo)liberal-feministischer Diskurse (Thea Dorn & Co)
- Joerg Nowak (2008): Neoliberaler Feminismus und konservative Weiblichkeit
- Katrin Schierbach (2009): Die neue F-Klasse
Frauendiskriminierung und neue Familienmodelle im Neoliberalismus
- Gabriele Winker (2007): Traditionelle Geschlechterordnung unter neoliberalem Druck
Feministische Diskurse seit 1990ern
- Birgit Sauer: Gender und Sex
Rolle von Frauen bei Unterdrückung (Vermittlungszusammenhang von Struktur und Individuum)
- Frigga Haug (2008): Opfer oder Taeter?
Bürgerliche Gesellschaft und Frauenunterdrückung
- Gabriele Wilde (2009): Buergerliche Vertragstheorien und Geschlecht
Frau und Prostitution
- Tjaden (2007): Arbeiterbewegung und Prostitution
- Bei dieser Überschrift handelt es sich um eine Anspielung auf den Artikel „Bedingt abwehrbereit“ im Spiegel Nr. 41 von 1962, der die sogenannte „Spiegel-Affäre“ auslöste. Siehe Wikipedia. [zurück]
- Intersektionalität ist ein wissenschaftliches Konzept, welches mehrere Diskriminierungsverhältnisse zugleich in den Blick bekommen möchte. Es geht davon aus, dass Macht und Herrschaft nicht nur entlang des Geschlechts verläuft, sondern auch entlang von „Rasse“ und Klasse. Sofern sie wirksam sind, können weitere Differenzlinien hinzukommen (z.B. Alter). Relevant sind diese Erkenntnisse z.B. für die Arbeit von LesMigras, die einen verständlichen Flyer zu „Mehrfachdiskriminierung“ herausgegeben haben. [zurück]


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