Archiv der Kategorie 'Aktuelles'

Nachdenken | Weiterdenken

Wir haben den Historiker Ralf Hoffrogge eingeladen, um in einer gemütlichen Runde über Sozial- und Ideengeschichte zu diskutieren und Schlussfolgerungen für unser heutiges Wirken zu ziehen. Ihr seid herzlich eingeladen!

Liberalismus und Sozialismus

- die Gründerzeit der deutschen Arbeiterbewegung in den 1860ern

am 17.01. 19:00 Uhr am Campus Hörsaalgebäude HS 16

Stärkste der Parteien?

- Die Sozialdemokratie 1890-1914

am 26.01. 19:00 Uhr am Campus Neues Seminargebäude 204

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Veranstaltungshinweis: Blockierte Kämpfe?

Referat und Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Stiftung
am Freitag 19:00 Uhr im GWZ

Blockierte Kämpfe?

Die Gäste der Rosa-Luxemburg-Stiftung sind:
* Daniel Beruhzi, Journalist und Stipendiat der RLS, berichtet von seinen Interviews, die er mit Vertretern von Gewerkschaften geführt hat: über die Stimmung „an der Basis“ und oftmals adressatenlose Wut.
* Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel, hat untersucht, wie „die Reichen“ die Krise denken und Ansprüche auf Ungleichheit verteidigt werden.
* Janek Niggemann, Diplom-Erziehungswissenschaftler, hat die alltäglichen Klassenkämpfe im Kulturellen untersucht: „So wie du bist, bleibst du nicht“.

Ort: Geisteswissenschaftliches Zentrum, Hörsaal 2.010, Beethovenstraße 15
Zeit: am Freitag, den 9. Dezember, 18.00 Uhr

Demo: Kürzer geht nicht

An der heutigen Demo „Kürzer geht nicht“ beteiligten sich ca. 3000 meist junge Menschen. Auf der Abschlusskundgebung wurden die im sächsischen Hochschulentwicklungsplan festgelegten Kürzungen verurteilt und eine ausreichende, sozial gerechte Finanzierung gefordert.


Peak Everything: Diskutieren über Ökologie und Post-Kapitalismus

Kritische Diskussion zu Umwelt, Energie und Post-Kapitalismus – Im Jahr 2007 schrieb Richard Heinberg den Bestseller „Peak Everything“. Demnach haben hat nicht nur Öl das Fördermaximum erreicht, sondern diverse Ressourcen. Und nach dem Desaster von Fukushima und einem endlosen Atomausstieg ist auch das Vertrauen in die Politik erschüttert. Wieviel „grün“ also kann der Kapitalismus?

Eine Podiumsdiskussion mit Dr. Barbara Höll (MdB Die Linke), Daniela Kolbe (MdB SPD), Dr. Winfried Damm (Stadtwerke Leipzig), Timmo Krüger (Aktivist), Alexis Passadakis (attac).

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung Leipzig, Harkortstraße 10 (1. Etage links), ganz in der Nähe des GWZ und der Albertina.

Zeit: Samstag, der 12.11., um 19:00 Uhr

Einladung zur Vorstellungsstraße

Am Donnerstag, dem 27.10., findet ihr von 10:00 bis 14:00 Uhr im Foyer des Hörsaalgebäudes am Campus Augustusplatz die StuRa-Vorstellungsstraße. Dort wollen Arbeitsgemeinschaften und Initiativen des Studierendenrates auf ihre Projekte aufmerksam machen. Der Leipziger SDS nimmt an diesem Semester-Highlight teil, wird gemeinsam mit dem Netzwerk gegen Islamophobie und Rassismus (NIR) einen Stand gestalten und sich als Verband für kritische linke Studierende präsentieren.

Kommt uns gern besuchen!

Kuerzer gehts nicht

Der letzte Akt des Euro? (Veranstaltungshinweis)

Am morgigen Mittwoch referiert Dr. Heiner Flassbeck, Chef-Volkswirt der UN, zur Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa.

Ort: ver.di-Saal, Volkshaus (5. Etage), Leipzig
Datum: 12.10.2011
Zeit: 19 Uhr
Flyer: PDF

Der Abend unter dem Titel „Der letzte Akt des Euro?“ ist eine Veranstaltung des Stadtverbandes DieLinke, Leipzig, Die Linke.SDS Leipzig, AG Betrieb und Gewerkschaft, Leipzig und der Sozialistischen LINKEN, Sachsen.

EDIT: Unsere Videoaufzeichnung der Veranstaltung ist jetzt auf unserem YouTube-Kanal angekommen.

Solidarität mit Leipzig 72 – Gemeinsam gegen Kürzungen

Stellungnahme der sächsischen Gruppen des Die Linke.SDS zur Kürzungspolitik an den sächsischen Universitäten und den sich formierenden Protesten

Seit Juli ist es amtlich: Die Berufungsverfahren für drei der fünf Professuren des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Leipzig wurden vorerst ausgesetzt. Das Rektorat unter Prof. Dr. Beate Schücking griff zu diesem Mittel, um die nach Plänen der sächsischen Landesregierung notwendigen Stellenstreichungen erst nach der abgeschlossenen universitären „Profilbildung“ vorzunehmen. Dieser Prozess soll nun im kommenden Wintersemester abgeschlossen werden. Der Fachschaftsrat des politikwissenschaftlichen Institutes und die Protestgruppe Leipzig 72 haben die berechtigte Befürchtung, dass dies mittelfristig zu einer Schließung oder Angliederung des Instituts führt. Über 500 Studierende des Faches haben bereits gegen das Moratorium unterschrieben. Die absichtlich mehrjährige Vakanz der drei Lehrstühle hat zu einer denkbar ungünstigen Ausgangslage im Kampf um die sinkenden Geldmittel der Universität Leipzig geführt. (mehr…)

Lesetreffen Marx – Die Pariser Commune

Was: Lesetreffen „Der Bürgerkrieg in Frankreich“ (1871)
Wann: Montag, 26. September, 10-13 Uhr
Wo: Liebknechthaus (Braustraße 15)

Wir werden gemeinsam die Schrift „Der Bürgerkrieg in Frankreich“ von Karl Marx lesen und diskutieren. In dem Text schreibt Marx über den ersten Sozialismusversuch und erste Räterepublik, die Pariser Kommune im Jahr 1871, die nach 2 Monaten blutig niedergeschlagen wurde. Dazu hören wir eine inhaltliche Einführung über die Pariser Kommune und diskutieren den Text und seine Relevanz.
Wir werden insbesondere Kapitel III und IV diskutieren, die den Kern der Schrift bilden (17 Seiten: hier). Den kompletten Text findet ihr unter www.mlwerke.de.

Das Treffen beginnt um 10 Uhr im Liebknechthaus Leipzig im Raum unterm Dach. Es wird ein bescheidenes Frühstück geben und wir peilen 13 Uhr als Endzeit an. Wir würden uns freuen, Euch am kommenden Montag zu sehen!

Schavans Geschenke sind ein Hohn

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
01.09.2011, Nicole Gohlke

„Bundesbildungsministerin Schavan verhöhnt die Studierenden, wenn sie die BAföG-Erhöhung von letztem Jahr als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk bezeichnet und weitere Erhöhungen ablehnt. Sie gibt damit das BAföG dem Verfall preis“, erklärt Nicole Gohlke mit Blick auf den 40. Jahrestag der Einführung des BAföG und die Äußerungen der Ministerin. „Die BAfög-Erhöhungen der letzten Jahre haben nicht einmal die Preissteigerung ausgeglichen. Wenn das BAföG nicht weiter steigt, bedeutet das eine reale Schrumpfung. Schavans Hinweis auf Darlehen ist eine höfliche Aufforderung an die Studierenden, sich zu verschulden.“ Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE fährt fort:

„Der 40. Jahrestag des BAföG wäre an und für sich ein Grund zum Feiern. Allerdings müssen wir feststellen, dass das BAföG seinem ursprünglichen Anspruch immer weniger gerecht wird. Heutzutage werden nur noch knapp 20 Prozent der Studierenden gefördert, und der derzeitige durchschnittliche Förderbetrag liegt bei 436 Euro: Wie man davon ein Studium finanzieren soll, ist äußerst fraglich. DIE LINKE fordert: BAföG ausbauen statt abbauen. Der Berechtigtenkreis muss ausgeweitet, die Bedarfssätze erhöht und die Förderung als Vollzuschuss gewährt werden. Nur so wird eine Bundesaubildungsförderung ihrem Namen auch gerecht.“




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