Veranstaltungsreihe des SDS zu Feminismus und gegen die Diskriminierung von Frauen.
Immer 19 Uhr im Seminarraum 2 in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auf dem Campus Augustusplatz direkt nebem dem Seminargebäude (Grimmaische Str. 12: Wo is‘n das?)
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Donnerstag, 26.5.: „Die Frauenbewegten: Geschichte, Erfolge und Rollbacks“ (Vortrag und Diskussion). Referentin: Dr. Florence Hervé
Die Frauenbewegung bzw. der Feminismus hat Geschichte geschrieben. Ein Rückblick scheint einfach, wenn man das Thema auf die bekannten Slogans und Ikonen reduziert. Die Chiffre Feminismus steht aber für eine Vielheit an sozialen Kämpfen, politischen Errungenschaften und akademischen Debatten. Wir wollen nach Verbindungslinien in der Geschichte bis zu den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts suchen und die Frage stellen, was sich aus der Geschichte lernen lässt.
Dr. Florence Hervé ist Journalistin, Publizistin und Historikerin. Zuletzt erschienen: „Frauen der Wüste“ (2011, AvivA Verlag).
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Montag, den 30.5.: „Unterdrückung in den Grenzen von 2011″ (Vortrag und Diskussion). Referentin: Dr. Gisela Notz
Diskriminierung von Frauen nimmt heute subtile Formen an. Der neoliberale Umbau des Sozialstaates, des Arbeitsmarktes und neue Rollenbilder haben die Hausfrauen“karriere“ und das Modell des männlichen Alleinernährers überholt. Wir fragen deshalb, welche Erscheinungsformen die Benachteiligung von Frauen heute konkret annimmt, wie sie funktioniert und wo wir den Hebel für Veränderung ansetzen können.
Dr. Gisela Notz ist Historikerin und Publizistin. Zuletzt erschienen: „Feminismus“ (2011, Papyrossa Verlag), „Theorien alternativen Wirtschaftens“ (2011, Schmetterling Verlag).
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Montag, den 6.6.: „Jede Frau steht ihren Mann: Der Feminismus der Neoliberalen“ (Vortrag und Diskussion). Referent: Dr. Jörg Nowak
Der Neoliberalismus hat seine eigene Spielart des Feminismus hervor gebracht. Diese Variante dominiert nicht nur die öffentliche Debatte, sondern passt auch zu konkreten politischen Maßnahmen der letzten Jahre. In der Veranstaltung werden wir uns mit beiden Aspekten – Diskurs und Politik – auseinander setzen und überlegen, wo und wie wir dagegen intervenieren können.
Dr. Jörg Nowak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Kassel. Er promovierte mit: „Geschlechterpolitik und Klassenherrschaft“ (2009, Verlag Westfälisches Dampfboot).
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Gemeinsam mit euch wollen wir bei jeder Veranstaltung diskutieren: Was verstehen wir heute unter Feminismus? Welche politischen Forderungen und Interventionen folgen daraus? Was heißt das Ganze für die Praxis linker Menschen und Organisationen? Wie können wir effektiv für wahre Gleichberechtigung streiten?