Wann: jeden Montag, 14 Uhr
Wo: Ziegenledersaal
Inmitten der vorlesungsfreien Zeit – angestoßen vom Moratorium, das über das politikwissenschaftliche Institut in Leipzig verhängt wurde – hat sich Protest gegen die Kürzungen an der Uni Leipzig formiert. In Leipzig sollen mittelfristig 72 Stellen gekürzt werden – da sind die drei Stellen der Politikwissenschaften nur ein Tropfen auf dem heißen Stein! Als Studierende sollten wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen und stattdessen gemeinsam Druck auf Rektorat und SMWK aufbauen!
Dafür bietet euch (neben dem SDS natürlich) die Gruppe „Leipzig 72 – Student_innen gegen Kürzungen“ eine Plattform.
Mehr Infos (+ aktuelle Treffzeiten) unter:
http://www.fsrpowi.de/kuerzungen/
www.leipzig72.de
Informationen des Fachschaftsrat Politikwissenschaft der Uni Leipzig im Juli 2011
Die Uni Leipzig muss bis Ende des Jahres einen Plan vorlegen, in welchen Bereichen sie 72 Stellen kürzen möchte. Erstes Opfer dieser Politik scheint das Leipziger Institut für Politikwissenschaft zu werden. Das Rektorat verhängte im Juli 2011 ein Moratorium über das Institut und stoppte die Besetzung dreier wichtiger Lehrstühle.
In den letzten Monaten gab es immer wieder Gerüchte am Institut für Politikwissenschaft, dass es zu Kürzungen und Schließungen, v.a. im Lehramt kommen sollte. Vor dem Hintergrund der Vorgaben durch das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, etwa 72 Stellen in den nächsten Jahren an der Universität zu streichen, berichtete schon der ehemalige Prorektor Fach im Januar 2011 dem Senat, dass es Diskussionen zum Abbau der Lehramtsdoppelstrukturen gäbe und eine mögliche Schließung des Institutes daraus folgen könnte.
Daraufhin erschien ein Artikel im Stadtmagazin „Kreuzer“, der diese Thematik aufnahm. (mehr…)
In der vorlesungsfreien Zeit treffen wir uns nicht mehr wöchentlich. Es wird aber ein längeres Treffen zur Planung des nächsten Semesters am Donnerstag, 4. August, von 10 bis 16 Uhr im Liebknechthaus geben. Darüber hinaus planen wir für die vorlesungsfreie Zeit einen Lesekreis zu linken Texten über drei bis vier Sitzungen. Infos findest du dann hier oder auf Anfrage.
Alle Treffen sind offen und ihr herzlich willkommen!
Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
26.07.2011, Ulla Jelpke
„Es genügt nicht, nach dem Attentat in Norwegen das Verbot von Naziparteien wie der NPD zu fordern. Die Bundesregierung und die demokratischen Parteien müssen jetzt geschlossen der um sich greifenden Muslimfeindlichkeit entgegentreten“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke. Sie fährt fort: „Anders Breivik war nur in der unmittelbaren Tatdurchführung ein Einzeltäter. Die gefährliche Wahrheit ist, dass er ideologisch nicht alleine dasteht. Auch in Deutschland wird die offene, pauschalisierende Ablehnung und Diffamierung aller Muslime immer salonfähiger. Der von der SPD nach wie vor geduldete Thilo Sarrazin ist da nur die Spitze eines Eisbergs. In mehreren Städten etablieren sich Initiativen gegen Moscheebauten, die auf eine rassistische Demagogie setzen. Migranten, insbesondere islamischen Glaubens, müssen als Sündenböcke für die desolate finanzielle und soziale Situation großer Bevölkerungsteile herhalten.
Aus all diesen Quellen wird Öl ins Feuer gegossen. Es genügt nicht, das Feuer auszutreten, sondern es müssen auch die Quellen versiegelt werden. Dazu brauchen wir keine Totalüberwachung des Internets und keine Vorratsdatenspeicherung. Denn die antimuslimischen Demagogen agieren ganz offen. Notwendig ist ein entschlossenes Eintreten für Demokratie und die Akzeptanz unterschiedlicher Religionen, eine unzweideutige, breite gesellschaftliche Ächtung jeglicher rassistischen Hetze.“
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
am 30. September ist es wieder so weit und Die Linke.SDS startet ihre 4-tägige Herbstakademie, dieses mal zum Thema „Der SDS in Bewegung“. Auf Workshops, Podien und in Diskussionsrunden werden wir versuchen, die Hochschule im Kapitalismus zu begreifen und versuchen, uns als Studierendenverband im Spannungsfeld zwischen Parlament, Bewegung und sozialistischer Organisation zu verorten. Dabei soll auch eine Beschäftigung mit unserer eigenen Praxis nicht zu kurz kommen, denn es kommt nicht nur darauf an, wo wir arbeiten, sondern auch darauf, wie.
Alle Mitglieder und SympathisantInnen sind herzlich eingeladen, an dieser spannenden Debatte teilzunehmen. Der Beitrag ist mit 40 Euro für 4 Tage mit Vollverpflegung wie immer sehr günstig gehalten, so dass es hoffentlich allen möglich sein sollte, ihn zu entrichten.
Hier geht es zur Anmeldung: http://www.linke-sds.org/die_linkesds/herbstakademie/
Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschulgruppen DIE LINKE.SDS aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Jena und Halle
Die Vertreter*innen der linken Hochschulgruppen aus Chemnitz, Dresden, Leipzig, Jena und Halle fordern aufgrund des Dresdner Datenskandals den Rücktritt des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU). Dies wurde auf dem Vernetzungstreffen am 09.07.2011 in Leipzig beschlossen.
Am 19. Februar 2011 wurden aufgrund der Gegendemonstration gegen einen Neonaziaufmarsch in Dresden massenhaft Handydaten von Bürger*innen, Journalist*innen und Politiker*innen abgehört und ausgewertet. “Dies stellt einen massiven Verstoß gegen die Grundrechte von tausenden Menschen dar”, so Andre Jehmlich von der Dresdner Hochschulgruppe. (mehr…)
Über den Zusammenhang von nationalökonomischer Auslese und Rassismus
Eine Veranstaltung des Bündnis gegen die Integrationsdebatte mit einem Referenten der Gruppe Junge-Linke/Jimmy Boyle.
Am Mittwoch, den 6. Juli, um 19 Uhr in der NaTo (Karl-Liebknecht-Straße 46).
Weitere Infos auf http://integration.blogsport.de
Wann: Mittwoch, 15. Juni, 18 Uhr
Wo: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen (Harkortstr. 10)
Mit: Jana Werner, Germanistin, Leipzig
Thilo Sarrazin hat in den vergangenen Monaten immer wieder für Aufsehen gesorgt mit seinen Äußerungen über MigrantInnen und MuslimInnen. Viele Medien und weite Kreise der bundesdeutschen Gesellschaft nahmen seine Thesen auf und sorgten dafür, dass sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ zum Besteller wurde.
Die Referentin hat untersucht welcher sprachlichen Mittel sich Sarrazin bedient und warum seine umstrittenen Äußerungen eindeutig als rassistisch zu betrachten sind.
Link zur RLS.
Wann: Donnerstag, 16. Juni, 19 Uhr
Wo: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Campus Augustusplatz (Raumnr. folgt)
Vor wenigen Wochen hat sich die zweite Bologna-Konferenz als erneuter Fehlschlag erwiesen. Weiterhin gibt es viel zu wenige Master-Studienplätze, ist der Workload für Studierende zu hoch, leiden Studierende unter der Doppelbelastung durch Studium und Geldverdienen. Vom hohen Druck und zu geringen finanziellen Mitteln sind aber nicht nur Studierende, sondern auch wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Professor_innen betroffen. Qualität und Freiheit der Bildung als Ganzes sind gefährdet!
Gerhard Besier und Paula Rauch zeigen das aktuelle Desaster auf und sprechen über gesellschaftliche und politische Veränderungsmöglichkeiten.